Winemaker Lesson #6 – Mixing Yeast

Die Gärung im Fermenter findet unter Nutzung der natürlichen Hefe statt, die sich auf oder in den Beerenschalen befindet. Die Herstellung von Kalleske-Wein ist organic (zu deutsch Bio) und kommt ohne die Nutzung zusätzlicher Hefe aus. Die trifft für alle Weine zu, die das Label „Kalleske“ tragen, denn diese Weine haben das Zertifikat Australian Certified Organic.

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Allerdings werden in dieser Weinverarbeitung auf dem Weingut Kalleske auch einige wenige Weine mit einem anderen Label hergestellt. Ein Beispiel dafür ist der Pirathon, der aller Vorausicht nach in diesem Jahr zum letzten Mal auf dem Kalleske-Weingut produziert wird. Bei diesem Label wird, im Gegensatz zum Kalleske-Wein, während des Gärungsprozesses nachgeholfen mit der Beimischung zusätzlicher Hefe. Genutzt werden dafür zwei Produkte aus Italien und Deutschland. Hinsichtlich ihrer Wirkung sowie bezüglich des späteren Wein-Geschmacks sollen diese zwei Produkte jedoch keinen Unterschied ausmachen. Auch die Verarbeitung ist exakt die selbe.

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Rubino

Mediterranneo

Ähnlich wie beim Kuchenbacken wird zum Anrühren 35 bis 40 Grad warmes Wasser verwendet und man muss genauso aufpassen, dass keine Klumpen entstehen. Nur die Menge ist vielleicht etwas anders als man es aus der heimischen Backstube gewohnt ist. Im aktuell dargestellten Fall werden für 1,5 kg Hefe 15 Liter Wasser benötigt. Die angerührte Hefe wird nach einer kurzen Standzeit von wenigen Minuten mit etwas Saft aus dem Fermenter vermischt. Mit einer Stopuhr wird die Zeit kontrolliert.

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Nach einer weiteren Wartezeit von wenigen Minuten wird das Gemisch in den Fermenter gepumpt und über die Maische gespritzt.

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Fertig!

2 Kommentare zu „Winemaker Lesson #6 – Mixing Yeast“

  1. Kommen die Trauben für den Pirathon vom Kalleske-Weingut oder werden sie nur dort verarbeitet? Ist das eine Marketingentscheidung bei dem Wein auf den Namen Kalleske zu verzichten, weil man ihn nicht als Bio vermarkten kann?

    1. Die Trauben für den Pirathon kommen von einem anderen mir unbekannten Weinberg. Kalleske-Trauben werden ausschließlich zu Kalleske-Wein verarbeitet. Nur so ist die Organic-Kette sichergestellt und der Wein kann höherwertiger verkauft werden. Der einzige Grund, warum auch andere Weine hier hergestellt werden ist die Verfügbarkeit und die Auslastung von Ressourcen (Fermenter, Tanks, …). Für solche Verarbeitungen gibt es wohl auch langfristige Verträge. Da die Kalleske-Farm aber stetig wächst (man überlegt auf den freien Flächen weitere Felder anzulegen) werden diese Fremd-Labels wohl weiter abnehmen.

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