Kein primitiver Traktor

Auf unserer Australien-Reise habe ich in der Gold Rush Colony in Mogo letztens einen alten Traktor entdeckt, der mich an einen Kalleske-Wein erinnert hat.

Da ich über diesen Wein noch nicht geschrieben habe nehme ich dies nun zum Anlass.

Es handelt sich dabei um den „Fordson Zinfandel„.

2017_Kalleske_Fordson_Zinfandel

Wie bereits beschrieben gibt es im Kalleske-Sortiment Weinsorten, die für das Barossa Valley eher untypisch sind. Das Etikett hat eine rote Hervorhebung des Namens, die Weine werden als „Alternative Range“ kategorisiert und die Bezeichnungen gehen zurück auf Landmaschinen, die innerhalb der Geschichte des Kalleske-Weinanbaus eine bedeutende Rolle gespielt haben. In diesem Fall ist es ein Traktor der Marke Fordson, die übrigens von Henry Ford gegründet wurde und zur Ford Motor Company gehörte.

Die Wein-Bezeichnung „Zinfandel“ ist den Europäern möglicherweise weniger geläufig. Es handelt sich dabei um nichts anderes als einen „Primitivo“ – und genauso lecker schmeckt er auch! 🙂

Es sei angemerkt, dass der Name nichts mit dem deutschen Wort „primitiv“ zu tun hat. Einige der Trauben reifen relativ früh. „Primo“ ist italienisch und lässt sich übersetzen mit „der Erste“.

Primitivo gehörte bereits schon vor meiner Zeit in Australien zu meinen Lieblingsweinsorten. Eine Reise nach Apulien im Jahr 2015 brachte mich damals auf den Geschmack. In Deutschland kann man übrigens einen sehr leckeren Primitivo bei Kaufland erwerben. Sein Name lautet „Doppio Passio Salento“ und er ist sogar als Bio-Wein erhältlich. 🙂

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